UNTERSTÜTZUNG

QP_HP_Layout_Unterstützung.jpg

Machst Du Dir Gedanken, dass du anders bist als alle anderen? Findest du das gleiche Geschlecht attraktiver als das andere? Kannst du dich mit standardisierten Geschlechternormen nicht identifizieren? Mach dir keine Sorgen, denn Du bist nicht allein. Du bist ein wichtiger Bestandteil unserer bunten Gesellschaft. 

 

Wenn du Angst hast mit deinen Freunden oder deiner Familie zu reden: Wir haben ein offenes Ohr für dich! Schreib uns oder komm gleich zu unserem Stammtisch. Hier kannst du so sein, wie Du bist, dich mit offenen und toleranten Menschen austauschen, lachen und über alles reden, was dir auf dem Herzen liegt.


Du suchst lieber erstmal ein Gespräch unter vier Augen? Dann kannst du mit uns auch ein diskretes Gespräch bei einem  Spaziergang oder Kaffee und Kuchen führen.

Die Fachstelle im Sub (Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum) bietet Unterstützung, Beratung, Hilfe und Information für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Menschen an, die Gewalt oder Diskriminierung erlebt haben.

Queer Pfaffenhofen hat sich mit Sub ausgetauscht und wir unterstützen hier sehr gerne dieses bayernweite Projekt. Wer Diskriminierung oder Gewalt erfahren hat, traut sich nicht immer offen darüber zu sprechen oder es zu melden. Dies ist nicht nur ein Problem von einzelnen Personen in Großstädten. Nein, leider kann das jeden passieren.

Homosexuelle Menschen sind aufgrund ihrer sexuellen Identität und ihrer Geschlechtsidentität besonders gefährdet. Sie erleben besonders häufig Gewalt und Diskriminierung: Egal ob es um Beleidigungen und scheinbar harmlose Witze geht, oder um Bedrohungen bis hin zu Schlägen, sexualisierten Angriffen oder tätlichen Attacken.

Diskriminierung und Gewalt ist NICHT hinzunehmen

 

Bei Strong geht es sehr einfach, per Chat (Meldung per E-Mail strong@subonline.org)

oder Telefonberatung (per Hotline +49 89 856 3464 27).

Neben ihrer konkreten Beratungsarbeit möchte Strong Licht in die hohe Dunkelziffer der LGBTI* Diskriminierung- und Gewaltfälle bringen. Denn laut aktueller Polizeilichen Statistik gibt es fast keine Fälle.

Im Jahr 2020 wurden bei Strong! 101 Gewalt- und Diskriminierungsfälle registriert. Überwiegend handelte es sich um LGBTIQ*-feindlich motivierte Taten und Gewalt in der Paarbeziehung. Viele Anfragen kamen 2020 von überall aus Bayern, der Großteil der Hilfesuchenden war aus München. Im Detail passierten die Vorfälle in der Nachbarschaft, im öffentlichen Raum (z.B. auf der Straße und im ÖPNV), beim Einkaufen, an Schulen, am Arbeitsplatz, im Fußballstadion, bei der Polizei, online auf Dating-Portalen, in Locations für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen, in Unterkünften für Geflüchtete und zu Hause in der eigenen Wohnung. 


Obwohl die Statistik von Strong! im LGBTIQ*-Kontext sicherlich die aussagekräftigste in Bayern ist, kann sie leider nicht auch nur annähernd die Realität abbilden, da die meisten Vorfälle nicht gemeldet werden. Wir gehen von einer enormen Dunkelziffer aus. Schon seit den 1990er Jahren werden die Daten zu Gewalt- und Diskriminierungsfällen gesammelt. Aufgrund der hohen Dunkelziffer können die Statistiken die vieldiskutierte These, wonach LGBTIQ*-Feindlichkeit in den letzten Jahren zugenommen hätte, weder untermauern noch widerlegen. 

 

Traut Euch denn nur gemeinsam sind wir stark und gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft für uns und die nächsten Generationen.

Hier könnt ihr den aktuellen Flyer und den Jahresbericht 2020 von Strong nachlesen: