Ein offener Brief an Tęczowy Tarnów

Aktualisiert: Nov 17

Solidaritätsaufruf vereint viele Unterstützer: Bürger, Institutionen, Parteien und Politiker aus dem Landkreis Pfaffenhofen fordern die Offiziellen von Tarnów auf, die Stimmungsmache gegen queere Menschen zu beenden.


In Polen hat die PiS-Partei queere Menschen zum Feindbild erklärt. ​Demzufolge hat sich mehr als ein Drittel Polens inzwischen zur "LGBT-freien Zone" ausgerufen. Damit gelten in den dortigen Städten und Gemeinden homosexuelle, bisexuelle oder transsexuelle Menschen als offiziell unerwünscht. Auch unser polnischer Partnerlandkreis Tarnów hat eine homophobe Resolution verfasst.


Bürger, Institutionen, Parteien und Politiker aus dem Landkreis Pfaffenhofen, die sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte einsetzen, haben nun einen Solidaritätsaufruf in Form eines offenen Briefes an die LGBT+-Community in Tarnów veröffentlicht.


Der Inhalt des auf deutsch und polnisch verfassten offenen Briefes, greift einen Hilferuf von Regenbogen Tarnów, dem dortigen Queer-Netzwerk, an den Landkreis Pfaffenhofen auf und lehnt unmissverständlich die öffentliche Stimmungsmache gegen queere Lebensmodelle ab.

Wörtlich steht im Dokument: “Wir und viele andere Bürger des Landkreis und der Stadt Pfaffenhofen haben mit Sorge und Bestürzung die Entwicklung verfolgt, dass in mehr als einem Drittel Polens homosexuelle, bisexuelle oder transsexuelle Menschen als offiziell unerwünscht gelten. Mit diesem offenen Brief möchten wir unsere Ablehnung gegen diese staatlich verordnete Diskriminierung zum Ausdruck bringen und fordern die Verantwortlichen im Landkreis Tarnów auf, die Diskriminierungen von queeren Menschen zu beenden.”

Die Unterzeichner möchten den Betroffenen darüber hinaus Mut machen und ihre Solidarität ausdrücken: “Haltet durch, gebt nicht auf und seid Euch hiermit sicher: Ihr seid nicht allein!”


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